Erkennbar als Mitarbeiter?

Sollten Sie sich als Mitarbeitende der Landeskirche Hannovers zu erkennen geben?

Wenn Sie als Privatperson ein Profil in einem sozialen Netzwerk erstellen, prüfen Sie genau, in welcher Rolle Sie dort auftreten. Als Pastor / Pastorin oder als Diakon / Diakonin vermischen sich familiäre und freundschaftliche Kontakte sehr schnell mit Kontakten zu Gemeindegliedern. Aber auch als engagierte Ehrenamtliche / als engagierter Ehrenamtlicher werden Sie über Ihren Namen in Sozialen Medien sehr schnell gefunden. Es ist wahrscheinlich, dass Sie auf gemeindliche oder kirchliche Themen angesprochen werden, während Sie in privaten Zusammenhängen in Sozialen Netzwerken unterwegs sind.

Beachten Sie, dass auch Beiträge, die Sie als Privatperson verfassen, mit der Landeskirche in Verbindung gebracht werden können. Nicht jeder kann zwischen Ihnen als Mitarbeitende und Privatperson unterscheiden. Passen Sie ggf. Ihre Privatsphäre-Einstellungen entsprechend an. Halten Sie z. B. auf Facebook in Ihrem Profil fest, dass es sich dabei um eine private Seite handelt und kennzeichnen Sie Privatmeinungen als solche.

Grundsätzlich müssen Sie damit rechnen, dass Ihre private und dienstliche Kommunikation sich weitaus stärker unterscheiden muss, als im realen kirchlichen oder gemeindlichen Alltag. Es empfiehlt sich, vor einer Nutzung von Sozialen Medien im beruflichen Alltag die eigene Rolle so gut wie möglich zu definieren und mit Kolleginnen und Kollegen, die bereits in Social Media aktiv sind, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Klären Sie Ihr mögliches Engagement in ihrem dienstlichen Umfeld ab!