Leitlinien

Leitlinien zum Umgang mit sozialen Medien

Soziale Medien sind für viele Menschen fester Bestandteil ihrer persönlichen und dienstlichen Kommunikation. Das gilt auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche, aber auch Kirchengemeinden, Werke und Einrichtungen der Landeskirchen stehen auf diesem Weg mit vielen Menschen in Kontakt. In Social Media knüpfen Christinnen und Christen untereinander Kontakt, tauschen sich aus, vernetzen sich. Kirche als Institution informiert ihre Mitglieder, hört auf deren Reaktionen und tritt auch mit Menschen in Kontakt, die ihr nicht angehören.

Die Nutzung sozialer Netzwerke hat deshalb neben der kommunikativen Ebene auch einen mitgliederorientierenden und mitgliederbindenden Charakter und kann auch eine missionarische Funktion haben. Die Landessynode hat das Landeskirchenamt und das MedienServiceZentrum gebeten zu prüfen, ob es zukünftig auch für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers einen eigenständigen Auftritt in einem sozialen Netzwerk geben soll. Unabhängig davon ist die Veröffentlichung der Social Media Dokumente für alle Gruppen, Kirchengemeinden und Einrichtungen sowie die beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Landeskirche.

Für Mitarbeitende verschwimmen erfahrungsgemäß in der Nutzung von Social Media die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben, zwischen Persönlichem und Dienstlichem. Mögen soziale Medien auch einen persönlichen Charakter haben, so muss auf die Einhaltung der Privatsphäre doch besonders geachtet werden! Was in Sozialen Medien kommuniziert wird, wird sehr leicht öffentlich. Die Richtlinien sollen helfen, mit diesem Spagat verantwortungsvoll und sicher umzugehen.

Dienstliches und Privates sind in Social Media oft schwer zu trennen.